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Wie du ganz einfach etwas Gutes für die Welt tun kannst: Der Bauckhof

Du denkst schon immer bewusst an deine Ernährung? Und kaufst schon wo es geht bio? Aber du hast schon so viel gelesen und weißt gar nicht mehr, ob da wo bio draufsteht auch wirklich bio drinsteckt?

Das Problem ist bekannt und wird immer bekannter. Denn ja, natürlich sind die Bio-Produkte vielleicht vergleichsweise noch die „besten“ Produkte oder die ethisch am Vertretbarsten. Aber wie überzeugend ist der Bio-Standard wirklich in der EU?

Was bedeutet eigentlich Bio?
Leider nicht so viel, wie die meisten wohl gerne wollen. Denn unter  den EU-Bio-Regulationen ist leider nicht alles geregelt. Viele Dinge, die sehr wichtig sind werden völlig außer Acht gelassen.

Die genaue Haltung von Tieren ist nicht vorgeschrieben und Grün- und Heufütterung ist ebenfalls nicht geregelt.
Das um nur einige wenige Punkte aufzuzählen. Es ist also berechtig sich die Frage zu stellen, wie bio Bio wirklich ist. 

Ein Umdenken ist also sinnvoll und notwendig.

Zum Glück gibt es einige Höfe und Vereine, die es sich zu Herzen genommen haben einen Standard herzustellen und nachzugehen, der ethisch vertretbarer ist als das herkömmliche Bio. Demeter und der Baukhof kämpfen dafür eine Landwirtschaft zu verbreiten, die Natur- und Tierfreundlicher ist.

Über kurz oder lang wird es darauf hinauslaufen müssen, dass wir uns wieder mehr an die Natur halten. Dass wir wieder zurückkehren zu einem natürlicheren Weg der Landwirtschaft, wo wir mit die Natur noch im Einklang leben und wir ihre natürlichen Prozesse fördern. Anstatt auf unnatürliche Art und Weise die Natur so zu nutzen oder viel mehr ausnutzen, wie wir sie brauchen. Auf lange Sicht gesehen, wird es uns nicht nur die Erde danken sondern auch unsere Gesundheit.

Der Bauckhof pflegt schon seit Jahrzehnten diese „neue“ und naturverbundene Denkweise.

Er ist einer der älteste Demeter-Bauernhöfe in Deutschland und wurde von Eduard Bauck 1931, nur einige Jahre vor dem zweiten Weltkrieg, von seinen Eltern übernommen. Ein Jahr später stellte Eduard alle Prozesse auf eine biologisch-dynamische Landwirtschaft um.

Damals kannte man noch keine Begriffe wie Bio oder Öko. Bio war noch mehr oder weniger der Standard. Landwirtschaft war noch recht natürlich, denn es gab noch weniger Massenproduktion und noch weniger schädliche Dünger.
Was neu war für diese Zeit ist, dass der Bauckhof nicht in eine durch die industrielle Revolution geförderte Richtung dachte, welche in dem Sinne vielleicht als fortschrittlich bezeichnet wurde. Letztendlich bedeutet dies allerdings einfach, dass der Baukhof nicht alleine auf Profit aus war und ist, sondern entgegen der herkömmlichen Denkweise naturbelassen bleiben wollte und sich trotz der Nazizeit mit seiner unkonventionellen Denkweise nicht unterkriegen oder davon hat abbringen lassen.
Auch wenn es auf dem Bauckhof natürlich ebenso Modernisierungstechniken gab und auch sie von neueren Maschinen profitierten, war man aber darauf bedacht die Werte zu bewahren, von denen wir vielleicht heute denken, dass es alte Werte sind. Dabei sind sie genau das Gegenteil und sollten langfristig vielleicht als einzige Lösung angesehen werden

Ökologisch aus Überzeugung – nicht aus Trend.
Der Baukhof nennt seine Prozesse Biologisch-Dynamisch. Sie sind von der Natur eher gewollt und gegeben. Es geht nicht darum die Natur auszunutzen oder auszubeuten, bis sie nichts mehr zu geben hat. Es geht darum, die Natur und ihre Prozesse so gut zu verstehen, dass man von ihr profitieren kann ohne ihr zu schaden.
Die Familie Bauck hat von seither davon geträumt einen Standard zu gestalten, der für alle Höfe gelten sollte. Wo verantwortungsbewusst mit den Tieren und der Natur umgegangen wird.

Foto von Zoe Schaeffer @dirtjoy auf unsplash.com

Die Werte des Bauckhofes sind: Vielfältigkeit, Verbundenheit, Verantwortung, Qualität und Demeter.

Vielfältigkeit bedeutet, dass nicht nur ein Feld für eine Art von Gemüse oder Getreide angelegt wird. Es werden keine Monokulturen betrieben, die sehr unnatürlich und schädlich für die Natur sind. Denn sie zerstören den Artenreichtum des Bodens eben so wie seine Qualität stark beeinträchtigt wird. Dadurch entfällt der natürliche Schutz der Pflanzen durch Nützlinge. Was wiederum dazu führt, dass man erst Pestiziden benötigt, welche dann letztendlich in unseren Nahrungsmittel gelangen und das Grundwasser belasten.
Stattdessen gibt es auf dem Baukhof und Höfen mit Demeter-Standards eine so genante Mischkultur, bei dem eine Vielzahl von Gemüsesorten auf einem Feld gemeinsam gedeihen.

Die Saison gewinnt.
Zum natürlichen Prozess gehört es, die verschiedenen Gemüsesorten in ihrem natürlichen und liebsten Umfeld groß werden zu lassen und sie dann zu pflanzen, wenn sie auch auf natürliche Art und Weise wachsen würden.

Es wird ausschließlich natürlicher Dünger verwendet.
Bevor Gemüse auf einem Feld angebaut wird, leben dort über 13 Monate lang die Hühner und verteilen somit auf natürliche Art und Weise ihren Kot, der dann fürs kommende Jahr den Pflanzen als nährstoffreichen Dünger dient.

Durch eine Artgerechte Haltung entsteht automatisch eine besondere Verbindung zu den Pflanzen, den Tieren und der Natur im Allgemeinen. Das fühlen nicht nur die Mitarbeiter, das schmeckt man auch in den Produkten. Die Qualität kommt somit fast automatisch.

Foto von Etienne Girardet @etiennegirardet auf unsplash.com

Wir sollten alle die Verantwortung für eine Ethische Haltung übernehmen. Wir schulden es der Erde und das sollte das neue „Normal“ sein, von dem alle sprechen.
Sollten langfristig mehr Höfe es schaffen sich auf Demeter-Standard umzustellen, kommt es vielleicht auch dazu, dass mehr Menschen sich damit befassen und innovative Lösungen finden, die gegebenenfalls Massentauglicher werden, so dass es sich mehr Menschen leisten können.
Denn natürlich entsteht durch den Demeter-Standard nicht nur ein höherer Kosten- sonder auch Zeitaufwand, welcher sich im Preis unweigerlich widerspiegeln muss.
Vielleicht führt es aber langfristig dazu, dass Menschen die Arbeit, die hinter Lebensmittel stecken, wieder mehr wertschätzen und die Preise angemessener sind als momentan.

Die Frage also, die sich wohl viele stellen ist:

Kann ich mir das denn überhaupt leisten?
Ja, das bedeutet vielleicht, dass man bei manchen Dingen einmal tiefer in die Tasche greifen muss. Aber ist das nicht ein vertretbarer Beitrag, den wir als Einzelperson zumindest ab und an mal leisten können, um diese Welt einen Stück in eine bessere Richtung zu lenken? Mit besser versteht sich, mehr im Einklang mit der Natur. Denn wenn wir mehr bezahlen bekommen wir dafür natürlich auch mehr. Mehr Gutes für die Welt, mehr Unterstützung für ökologisch-sinnvolle Projekte, und natürlich mehr Geschmack und letztendlich mehr Gesundheit für uns alle. Was ist dir also die Welt und deine Gesundheit wert?

Foto von Bee Naturalles @beenaturalles auf unsplash.com

Was man sonst noch tun kann, wenn man nicht die Möglichkeiten hat mehr auszugeben:

Mit den richtigen Blumen im Garten kann zum Beispiel jeder schon seinen Beitrag dazu leisten, das Bienensterben ein wenig zu stoppen. Die Natur ist nicht ordentlich, sondern Überfluss und Vielfalt.
Fällt die richtigen Entscheidungen in euren Gärten oder auf euren Balkonen. Es gibt zum Beispiel Sonnenblumen mit und ohne Pollen.

Selbst, wenn ich es mir noch nicht leisten kann oder will, ist der erste Schritt sich zu informieren und generell darauf zu achten sich regional und saisonal zu ernähren, wo und wie auch immer es möglich ist. Dadurch werden die natürlichen Prozesse gefördert.

Wir stehen natürlich im engen und freundschaftlichen Kontakt zum Bauckhof und beziehen selbst viele unserer Zutaten von dort. Gute Produkt-Qualität steht bei uns an erster Stelle. 

Du hast Bock auf nachhaltige Zutaten und vollen Geschmack? Dann schau doch mal in unserem Shop vorbei:


Quellen:

https://www.bauckhof.de/unsere-werte/
https://www.demeter.de/journal/43/bauckhof-eine-idee-die-traegt
https://www.selbstversorger.de/monokultur/
https://www.demeter.de/unterschied-bio-demeter#tab2
https://www.youtube.com/watch?v=KIQjabbpu7k

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