Hiyashi Chuka ist eine japanische Spezialität, die besonders Japaner gerne im Sommer verzehren. Das Gericht serviert man kalt, so kühlt es den Körper von innen heraus. Besonders in Japan, wo die Sommer sehr heiß und schwül sind, ist man froh über jede Abkühlung. Die Luftfeuchtigkeit beträgt nicht selten 70% bis 80%. Temperaturen, die wirklich sehr gewöhnungsbedürftig sind. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Gerichte, die dabei helfen den Körper etwas abzukühlen.

Warum isst Hiyashi Chuka kalt?

Es ist sehr üblich, dass japanische Nudeln eiskalt gegessen werden. Manchmal serviert man die die Nudeln sogar mit Eiswürfeln. Beispiele für solche Gerichte sind Zaru Udon, Zaru Soba, oder Zaru Somen. Das Wort Zaru steht in diesem Fall für eine Matte oder ein Korb aus Bambus, auf der die Nudeln serviert werden. Diese Nudeln werden dann portionsweise in einem Schälchen mit Dip getunkt und draus geschlürft. Der Dip besteht oft aus Sojasoße, Dashi oder auch Sesampaste. Frischer Ingwer, Frühlingszwiebeln und fein geriebener Wasabi helfen zusätzlich einen erfrischendes Geschmackserlebnis zu erzeugen.

Auch Ramen schmecken kalt sehr lecker. Ein beliebtes Gericht ist Hiyashi Chuka. Dabei werden die Nudeln auf einen flachen Teller drapiert und darauf dünn geschnittenes Gemüse, Omelette, Hühnchen, gekochte Garnelen oder Schinken gelegt. Darauf kommt dann ein süßlich säuerliches Dressing. Das Gericht ist eine Wohltat! Es erfrischt und liegt nicht schwer im Magen, was genau das richtige ist für schwüle Sommertage!

Zutaten für Hiyashi Chuka (4 Portionen)

·  Das brauchst du:

  • 4 Portionen frische Ramen-Nudeln. Am besten mittlere Dicke und nicht gewellt.
  • 8 Garnelen
  • 2 Eier
  • ½ Gurke
  • 2 Karotte
  • 4 Scheiben Kochschinken

Weitere Toppings können sein:
Frittierter Tofu, gerösteter Sesam, gekochte Hühnchenbrust, Tomate, Zuckermais, Sprossen, Frühlingszwiebeln und Beni Shoga (roter eingelegter Ingwer) sind weitere beliebte Toppings.

Zutaten für den Dip für Hiyashi Chuka:

  • 5 EL Sojasoße
  • 3 EL Reisessig
  • 3 EL Rohrzucker oder alternative Süße
  • 2 EL Wasser
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 TL fein geriebener Ingwer

Das hast du zu tun:

Zuerst die Garnelen kochen und schälen. Dann die Eier verquirlen und daraus zwei hauchdünne Omelettes backen. Nun die Karotte schälen und das Omelette, die Karotten, die Gurke und den Kochschinken in feine Streifen schneiden. Je feiner man die Zutaten schneidet, desto besser wird es schmecken.

Sobald das geschafft ist, die Zutaten für den Dip einfach zusammen mischen und nach Geschmack noch etwas mit Sojasoße oder Zucker abschmecken. Wer es scharf mag, kann hier etwas Chiliöl hinzugeben.

Als Dip für Hiyashi Chuka eignet sich auch wunderbar unsere Umami Sojasoße mit Yuzu

Jetzt die Ramen-Nudeln bissfest kochen und unter kaltem Wasser abbrausen. Sie sollten vollständig abkühlen und richtig kalt sein. Die Nudeln dann auf 4 Teller verteilen und die feingeschnittenen Toppings reium darauf legen. Man sollte eine klare farbliche Linie erkennen. Ihr könnt es euch so vorstellen, als wären die Zutaten in einem Tortendiagramm. Schließlich, kurz vor dem Essen das Dressing darüber geben, mischen und sofort genießen.

Wenn man die fertig drapierten Teller vorher im Kühlschrank nochmals abkühlen lässt, verstärkt sich der Erfrischungseffekt nochmals. Anschließend könnt ihr das Dressing auch gleich in den Kühlschrank stellen. An besonders heissen Sommertagen spürt man bei jedem Happen so richtig, wie der Körper von innen heraus herunterkühlt.



Inspiriert von diesem Gericht gibt es beim Bento Lunch Blog auch ein passendes Rezept mit schwarzen Reisnudeln, knackigem Gemüse und einem knusprigen Spiegelei. Probiert das auch gerne mal aus!

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